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Modell der Zukunft: Tunka-Park

Der Tunka - Nationalpark ist eines der größten besonderen , Russlands. Der Park liegt in Burjatien, sein Teil ist in den Abschnitt des Weltnaturerbes eingeschlossen und liegt in der Zentralumweltzone des Baikalischen natürlichen Territoriums.

Der Nationalpark wurde gebildet, um unikale Naturkomplexe des Ostsajan, des Chamar-Daban zu schützen. Und das Gelände des Nationalparks selbst liegt zwischen zwei großen Seen Asiens wie der Baikalsee und der Chöwsgöl Nuur.

Das riesige Parkgelände - 1 183 662 Hektar – ist bewaldet, die Wälder sind der Grundtyp des Pflanzenbestands: Zeder- und Lärchen- sowie Kieferwälder belegen mehr als die Hälfte des Parkgeländes. Wälder aus sibirischer Fichte, Tanne, Birke, Espe, Pappel und baumartigen Weiden sind etwas weniger.

Im Tunka-Nationalpark ist eine reiche Tierwelt: Das sind Tiere und Vögel aus dem Roten Buch – Irbisse, Rentiere, altaische Baumläufer, Königshühner, Manuls und alle in Ostsibirien lebenden Tiere. Die Pflanzen aus dem Roten Buch sind durch Rosenwurz, Adams-Almrausch, Maralwurzel, Mähnen-Erbsenstrauch und viele andere vertreten. Der Nationalpark ist der einzige Ort auf dem Planeten, in dem der Endemit Megadenia bardunovii (Tunka- Megadenia) wächst.

Der Tunka-Nationalpark ist auch dadurch einzigartig, dass ein gleichnamiger Ortsteil auf seinem Gelände liegt, das heißt Rayon Tunka liegt völlig auf dem Gelände des besonderen Schutzgebiets. „Das sind 34 Ortschaften, 22 Tausend Einwohner und wir haben sehr viele balneologische Kurorte mit mehr als 250 Tausend Besucher pro Jahr“, erklärt sein Direktor Walerij Jenshapowitsch Gulgonow. So eine „Durchquerung“ verursacht bestimmte Schwierigkeiten sowohl im Alltag der Einheimischen als auch bei der Tätigkeit der Hüter der Natur.

„Wir haben auch andere Schwierigkeiten, nicht alle Bodennutzungs-, Landbeschaffungsfragen sind geregelt. Alle im Tunka-Nationalpark das heißt in Rayon Tunka liegenden Unternehmen und Unternehmensträger sollen im Ministerium für natürliche Ressourcen und Ökologie der Russischen Föderation eine Erlaubnis zur ihrer Tätigkeit bekommen. Um eine Baugenehmigung zu erhalten, soll man auch in Moskau vorsprechen, um Schule, Gesundheitsstützpunkt mit Geburtshilfestelle auch in Betrieb zu setzen, sollen Unternehmensträger, Kommunalorganisationen das alles durch das Ministerium für natürliche Ressourcen und Ökologie Russlands tun“, erzählt Walerij Jenshapowitsch.

Wladimir Putin, der im August dieses Jahres den Baikal besuchte, beauftragte die Regierung Russlands, die Frage der Rechtsordnung der in den Grenzen von Nationalparks liegenden Siedlungsflächen zu regeln.

„Ich denke, dass wir es einerseits schwer haben, aber andererseits bin ich fest überzeugt, dass der ganze Rayon auf dem Gelände des Nationalparks ein Modell der Zukunft ist. Es ist ein Modell der Zukunft, weil die Menschen auf solchen interessanten Geländen es wissen müssen, Naturpotential rational zu nutzen und gleichzeitig unikale Naturkomplexe aufzubewahren“, sagte Walerij Jenshapowitsch.


Quelle: Nowosti Werbe- und Informationsagentur

Опубликовано: 28 December 2017